Worgangsweise

a)     Wahl eines geeigneten Ortes
 
Der Platz sollte etwas schattig und sonnengeschützt sein, z.B. unter einem Laubbaum, der im Sommer Schatten spendet und im Winter die Sonne durchlässt. So bleibt das Material feucht. Er sollte leicht zugänglich und windgeschützt sein und der Untergrund sollte porös und durchlässig sein, damit Wasser abfließen bzw. durchsickern kann (kein Zement oder Beton). Bei einem Erduntergrund können aufßberdem Würmer und andere kleine Organismen, die Zersetzung des organischen Materials unterstützen, in den Komposthaufen oder - behälter eindringen und so die Umwandlung der organischen Materie zu Humus beschleunigen.
 
Geruchsbelästigung ust kein Thema: Gut gemachter Kompost stinkt nicht. Sollte er dennoch schlecht riechen, ist es ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Dieses Problem kann durch Lüften, Auflockern und Durchmischen des Komposts gelöst werden.
 
b)     Kompost kann auf Haufen, in Holzbehältern oder Tonnen hergestellt werden:
 
Auf einem Komposthaufen:
Die Reste werden zu eienm kleinen Berg von 1m-1,20m Breite und 1m Höhe aufgehäuft, Die Breiten- und Höhenabmessungen sollten eingehalten werden, die Länge spielt keine Rolle.
 
Im Holzbehälter:
Aus Holzlatten wird eine Kiste mit seitlichen Freiräumen zur besseren Belüftung gezimmert. Platzbedarf: ca. 1m2 bei einer maximalen Höhe von 1m.
In der Metalltonne:
In eine große Metalltonne werden mindestens 4 Reihen 2-3 cm große Löcher und an der Unterseite eine 30 cm breite und 15 cm hohe Öffnung gemacht.

Im Kunststoffbehälter:
Diese Plastikbehälter werden Komposter gennant. Sie werden von oben befüllt, von unten kann der reife Kompost abgenommen werden.

 

c)     Wie match man einen Komposthaufen oder befüllt den Bahälter?
 
1. Schritt. Am Grund des Behälters oder an der Basis des Haufens wird eine erste Schicht  von ca. 20 cm mit gröberen Materialien, z.B kleinen Ästen , aufgetragen. So wird die Luftzufuhr gewährleistet. Wir müssen bedenken, dass der Kompostierungsvorgang ein aerobisscher Prozess ist, d.h. dass Sauertoff benötigt wird.
 
2. Schritt. Darauf wird eine zweite Schicht aus gut durchmischten trockenen Gartenabfällen und Küchenresten aufgebracht.
 
3. Schritt. Ab jetzt können organische Materialien, die täglich  anfallen, hinzugegeben werden. Es ist empfhlenswert, sie mit der obersten Schicht zu vermischen und ab und zu eine feine Erdschicht von etwa 2 cm aufzutragen.
 
Zum Schulss wird der Kompost mit einer ca. 2 cm dicken Erdschicht, mit Stroh, Zweigen oder Säcken bedeckt, um ihn vor dem Austrocknen zu schüttzen. nie aber mit Plastik, da es die Belüftung behindert.